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29.10.17 Zu Gast in Heinstetten

Nach einem wunderbaren ersten Konzerttag startet nun der zweite Tag in Heinstetten. Zwar spielt das Wetter nicht so mit, wie man es sich wünschen könnte, aber wen interessiert schon das Wetter, wenn es um die Musik geht!

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22. – 24.09. “Wahlwochenende“

Während der Großteil in Deutschland heute hoffentlich Wahlscheine ausfüllt, füllen wir die Halle in Werkersheim noch mit Musik. Aber natürlich bleibt auch für uns noch genügend Zeit, unser Kreuz zu machen, nachdem vollends geklärt ist, welche Stellen in den kommenden Wochen noch einmal zu üben sind. 22. – 24.09. “Wahlwochenende“ weiterlesen

Ersten Tag erfolgreich gemeistert

Jetzt sind wir schon bereits einen Tag hier in Prüm und haben den ersten anstrengenden Probentag geschafft. 


Gestern Nachmittag hatten wir unter anderem Satzproben mit den Saxophonen, um gewissen, schwierigen Stellen in unseren Werken für den WMC in Kerkrade noch den nötigen Feinschliff zu verpassen. Sei es in Bezug auf Klang und Zusammenspiel im Satz oder eben die Intonation bei bestimmten Akkorden. Man muss eben wissen, was die eigene Funktion ist – und das im wahrsten Sinn des Wortes. 

Wie Björn immer so schön sagt:

Jeder Musiker ist verantwortlich. Nicht nur der Dirigent. 

Also auf in Runde 2.

“Einfach Hammer“

“Ihr habt super gespielt. Klasse. Sehr musikalisch. Bis jetzt für mich der beste Beitrag.“

“Exzellente Performance! Glückwunsch zu dieser Leistung!“

“Thank you for a very enjoyable concert.“

“Glückwunsch zum fantastischen Wettbewerbsbeitrag! Gänsehaut!👍“
(Kommentare auf Facebook über unseren musikalischen Beitrag)

Im Livechat auf YouTube überschlugen sich ebenfalls die Kommentare (etwa von Johan de Meij), die mit Lob nicht geizten!

Es ist selbstverständlich, dass man zu einem Wettbewerb nicht geht, um nicht den ersten Platz zu belegen – das war ja bereits auch die Ansage. Mit einem vierten Platz nach Hause zu fahren ist dann auch etwas enttäuschend. Allerdings gibt es ausgenommen von der Platzierung wirklich nur sehr positive Momente, die wir gemeinsam erleben durften. Dabei soll definitiv auch unbewertet bleiben, wie nachvollziehbar für uns die Wertung ist – etwa bei einem Abstand von nur 0,15 Punkten zum drittplatzierten Norwegen, denen auch zu ihrem dritten Platz gratuliert sei (93,15 zu 93,3 Pkt., hier die Ergebnisse)!
Denn zum einen ist das Orchester in diesen Tagen wieder ein ganzes Stück weiter zusammengewachsen.

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Die Art des Musizierens miteinander, das Miteinander während der Pausen, das miteinander Fiebern beim und nach dem Konzert und die Verbundenheit, die sich zeigte, als ein grandioses Laolawellenkonzert vor dem Galakonzert von unserem Orchester initiiert wurde.  Daraufhin stieg der Konzertsaal ein und einige Male lief die Welle im Kreis herum. Imposant und unvergesslich!

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Auf unser Konzert können wir stolz sein! Mit viel Feingefühl und Herz präsentieren wir unser Programm und musizierten zusammen mit Björn ein fabelhaftes Konzert, wie sich zusätzlich in den Kommentaren in den sozialen Medien zeigt. An dieser Stelle sei zudem ein ganz großes Dankeschön an unsere Fangemeinde gesagt, die sicherlich wohlwollend, aber auch kritisch ist, vor allem aber auch treu zu uns steht.

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Teamplay

Man könnte meinen, dass es am zweiten Probentag, der planmäßig genauso aufgebaut war, wie der erste, nicht mehr allzu viel zu erwähnen gibt.
Nun gut – aufstehen, das leckere Frühstück genießen, ab zur Probe und den Tag über das Instrument “warmhalten“ ist ebenso geschehen, wie gestern auch schon. Das wäre aber nur die halbe Wahrheit.
Denn im Verlauf der Probe besuchte uns das limburgsche Fernsehen. Wer an Björns Probenmethodik interessiert ist, sollte sich dafür folgendes Video ansehen:
http://l1.bbvms.com/view/standaard/2637283.html

Ob es ihm während der Proben mit uns wohl auch manchmal folgendermaßen erging?
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Das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit kann sich allerdings sehen lassen!
Bei der abends gehaltenen Generalprobe waren alle zwar müde, was man an Konzentration und Ansatz gemerkt hat, aber wenn wir morgen in Konzertstimmung unsere “Peak  Performance“ auffahren können, dann wird uns nicht viel im Weg stehen, den EM-Titel ins Land zu holen ;-).
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Am Ende der Probe angelangt packen wieder alle mit an, dieses Mal beim Abbau! Die Schlagzeuger können es kaum fassen.
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Das wohlverdiente Abendessen ließen sich alle anschließend schmecken – ob beim Italiener, Griechen oder anderswo, jeder hatte auch im Hinblick auf morgen sicherlich seinen Spaß. Auch der Kellner ließ es sich in der meinigen Gruppe nicht nehmen, mit einem Verdauungs-Ouzo auf unseren Erfolg anzustoßen.
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Der nächste Start ins Vergnügen

Es ist endlich wieder so weit, am vorletzten Wochenende haben wir unsere Konzerte mit einem Konzert in der FILharmonie in Filderstadt begonnen, am nächsten (15.11.) werden wir ein drittes in Böblingen spielen!

Von herbstlichem Wetter wurden wir begrüßt – nicht zu kalt und schön bunt. Der goldene Herbst ließ uns trotz der Wolkendecke demnach nicht ganz im Stich.

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Voller Tatendrang strömten morgens alle LBOler in das Konzerthaus, um die schöne Halle mit unserem warmen LBO-Klang zu füllen. Und das taten wir auch. In der ersten Probe des Tages passten wir uns an die klanglichen Gegebenheiten des Saales an und ließen damit noch letzte Feinjustierungen in die Stücke einfließen.

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Mittags stimmte dann auch die Bewirtung, was natürlich einen großen Stellenwert einnimmt. Schließlich darf man das leibliche Wohl eines Musikers nicht vernachlässigen, sofern die Qualität stimmen soll. Es schmeckte hervorragend!

Ebenso ein Genuss war auch das Lehrkonzert “Mittendrin statt nur dabei“ mit dem KVO Stuttgart-Filder und einem ihrer nächsten Werke “Incantation and Dance” von John Barnes Chance ein Genuss, bevor wir dann eine kurze Pause hatten, bevor das eigentliche Konzert startete.
So begeisterten wir mit unserem Konzertprogramm unsere Konzertgäste, das die deutsche Erstaufführung von Mario Bürkis „Chroma“ (2014) für zwei Celli und symphonisches Blasorchester beinhaltete, und den Feierlichkeiten anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des KV Stuttgart-Filder einen angemessenen Rahmen bot, was mit Standing Ovations belohnt wurde.

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Und am nächsten Tag? In Neulingen-Bauschlott durften wir unser zweites Konzert in der Gräfin-Rhena-Halle darbieten. Auch hier wurden wir nicht nur durch den goldenen Herbst begrüßt, sondern auch mit Getränken und Leckereien durch den Tag gebracht. Denn neben einem schmackhaften Mittagessen gab es ebenso auch eine Auswahl an Kuchen und Torten, die man zusammen mit einem Kaffee genießen konnte und die Probenvorbereitungen komplettierten.

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Eine lustige Fügung konnten wir im zweiten Lehrkonzert genießen – während das Landesblasorchester bereits eine Kostprobe unserer Version der Armenischen Tänze von Alfred Reed an diesem Abend bot, bestritten wir das Lehrkonzert gemeinsam mit dem Musikverein Bauschlott mit eben diesen, die in ihr Konzertprogramm am 01.11. unter anderem Reeds Werk aufnahmen. Die Frage der gegenseitigen Bereicherung war somit ja gar keine Frage mehr – herzlichen Dank für das gemeinsame Musizieren an diesem Nachmittag.

Das LBO gemeinsam mit dem MV Bauschlott.
Das LBO gemeinsam mit dem MV Bauschlott am Musizieren.

Allerdings scheint die Uhr hier in den Proben anders zu ticken, als auf dem Rest der Welt. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass die Zeit ansonsten ja vielleicht etwas knapp geworden wäre. Wer weiß, welches Raum-Zeit-Kontinuum uns da verschluckt hat. Björn zeigt ja bereits warnend in die Richtung! Oder waren es doch die Holzbläser, die er meinte?
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Die Zeit hat allerdings vollkommen ausgereicht – denn offensichtlich konnten wir auch hier wieder unser Publikum mitreißen und wurden dafür am Schluss wieder mit Standing Ovations belohnt – dafür macht es doch immer wieder Spaß, sich ins Zeug zu hängen! Freuen wir uns also am kommenden Wochenende auf neue und auf alte treue Gesichter, die unser Konzert besuchen um mit uns zusammen die Begeisterung für diese Musik zu teilen.

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