Alle Beiträge von Tobias

Und weiter geht’s im Blog

Unser Blog mausert sich vom „LBO-USA-Reiseblog“ zum „LBO-Blog“ und wird damit so langsam erwachsen. Was als „Test“ für die Akzeptanz für unsere Fans und Gönner mit der Berichterstattung über unser Reise zur WASBE-Konferenz im Juli 2015 angefangen hat, wird von den eifrigen und – unter uns gesprochen – „Wir-können-es-kaum-erwarten-weitere-Geschichten-hier-zu-schreiben-Bloggern“ weitergeführt.

Die erste Arbeitsphase im Herbst begint diesen Freitag um 20.00 Uhr und wird sicherlich genügend Stoff für die ein oder andere Geschichte hier auf dem Blog beinhalten. Darum: öfters mal vorbeischauen oder den Blog via RSS-Feed ganz einfach abonnieren.

Bis in Bälde 😉

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WASBE San Jose Day 3 – July 14, 2015

Hier noch eine Rezension unseres Konzertes von 14.07 in San José, ganz am Ende des Blogbeitrags zu lesen. 

Wind Band Literature

WASBE day 3 is in the books, sadly my last full day here.

The day began with a repertoire session featuring the Ohlone Wind Orchestra from Fremont, California directed by Tony Clements. They had an exciting but very bright sound that was often quite tight but also showed some of the inconsistencies typical of a community (in this case college/community) band. They gave committed performances of several quite difficult works:

Grand Fanfare by Giancarlo Castro D’Addona

For the President’s Own by John Williams

Salome by Gareth Wood

Starsplitter by Philip Rothman

Berglicht by Oliver Waespi

Today’s session for me was much less appealing than yesterday’s. Most of the music to me seemed trite and cliché. The Grand Fanfare started off like a fanfare indeed, then followed exactly the form of a Swearingen overture. Salome was one band cliché after another, and in the inevitable comparison to Strauss’s pathbreaking opera…

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Schlagwerk – check. Es passt alles

Die erste Probe ist im Gange und wir Schlagzeuger haben Gewissheit das alles funktioniert, wie wir es geplant haben. Wenn es sich auf den ersten Ton auch gar nicht so anhören sollte, aber wir spielen auf anderen Instrumenten wie gewohnt und haben quasi keine Zeit, uns darauf einzustellen. Aber wie sagt man so schön: no risk no fun. 

Windchimes-Halterung

Mit einem zweiten Beckenständer haben wir die Windchimes richtig in Position gebracht.

US-Schlägelablage

Die Schlägelablagen, gefertigt aus einem Brett mit aufgeklebtem Teppich, sind wohl Marke Eigenbau, aber durchaus funktionabel.   

 

Dafür gibt es eine schöne Große Trommel von ADAMS zur überschwänglichen Freude unseres Dirigenten Björn Bus, der damit gleich Heimatgefühle bekommt. Natürlich klingt diese auch ganz gut ;-). 

Blechwanne + Steine = einstürzender Turm

Über Beziehungen könnten wir vor Ort sogar eine Blechwanne und Steine organisieren um unseren einstürzenden Turm bei „The Fools Journey“ zu imitieren. Wir scheuen keine Mühen und Kosten um bestmöglichst zu konzertieren. Danke Erich und Deinem früheren Musikkameraden aus Schwieberdingen, der heute in San José lebt und uns dabei eine große Hilfe war!  

Auch bei einer ganz speziellen Anfertigung aus Ketten, konnten wir auf sein handwerkliches Talent bauen und haben daher tolle Effekte zur Verfügung. 

Bei den Pauken wurde es nochmals spannend, weil in Amerika diese genau anders herum aufgebaut werden als in Europa. Deshalb sind die Stimmanzeiger auch mit unserem Aufbau auf der falschen Seite der jeweiligen Pauke. Aber wir kommen zurecht damit. Wichtig war, dass die Pedale in der Mitte sind und wir so die Pauken auch anders herum aufbauen konnten.

Die intensiven und genauen Vorbereitungen und Planungen haben sich gelohnt, so dass wir Schlagzeuger hier bezüglich den Instrumenten keine großen Überraschungen erleben mussten. Jetzt kann das Konzert morgen kommen!


Feuertaufe in Murrhardt bestanden

Heiß war’s – nicht nur die Gemüter der LBO-USA-Truppe, sondern auch auf der Bühne und Sonntags draußen im schönen Murrhardt.

Letzer Samstag stand nochmals ganz im Zeichen des Feinschliffs für unsere Konzerte in den USA. Wir haben unsere Werke nochmals intensiv geprobt und Björn Bus hat an den letzten Feinheiten gefeilt. Nach dem Treffen um 10.00 Uhr wurde zusammen aufgebaut und die Probe um 11.15 Uhr dann gestartet. Bis ca. 19.00 Uhr wurde gemeinsam gearbeitet und geprobt. Wenn die Werke an sich schon gut laufen macht es umso mehr Spaß, noch die letzten Quäntchen rauszuholen.

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Sonntags um 10.00 Uhr ging es dann mit proben weiter und bis 16.00 Uhr waren wir verdammt fleißig – auch wenn draußen kräftig die Sonne schien und so manch Musiker sehnsüchtigl zu den Scheiben der Stadthalle Murrhardt herausblinzelte. Wir Schlagzeuger hatten noch die Aufgabe unser Kleinpercussion zu konfektionieren und in einen normalen Reisekoffen unterzubringen, so dass wir dieses als normales Gepäckstück mit in das Flugzeug nehmen können. Hier war Tüfteln angesagt, was wir alles mitnehmen und brauchen. „Wer nimmt die Paukenschlägel mit? Brauchen wir ein großes und ein kleines Tambourin, oder reicht auch eins? Wie machen wir es mit dem Ständersystem z. B. für Woodblocks usw. wenn wir nicht wissen, wie wir vor Ort diese Dinge befestigen können? Also Gaffertape und Kabelbinder einpacken.“ Ein Kollege von uns hat Percussion + Koffer mit nach Hause genommen und hat nun die ehrenvolle Aufgabe alles reisetauglich zu verpacken. Gar nicht so einfach, harte Sachen wie z. B. Becken und empfindliche Dinge wie Schlägel gut zu verpacken.

Das Ergebnis unserer Probenarbeit konnte sich dann Abends hören uns sehen lassen. Manche konnte es kaum erwarten, die Früchte der Probe zu präsentieren.

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Die anwesenden Besucher waren begeistert und die Musiker und der Dirigent wissen, woran Sie in den USA dann noch ein wenig schleifen müssen, um die Stücke noch perfekter vortragen zu können. Und das Beste: das Konzert hat wohl den letzten Kick gegeben, dass unsere Crowdfunding-Kampagne so erfolgreich zu Ende ging. Unser selbst gesetztes Ziel von 9.500,00 EUR haben wir mit erreichten 10.533.73 EUR deutlich überschritten und sind mächtig stolz darauf. An dieser Stelle unser herzlicher Dank an alle Spender!

Die ganze LBO-Mannschaft ist jetzt richtig heiß in die USA zu fliegen und dort den Blasmusikverband Baden-Württemberg, Deutschland und Europa würdig zu vertreten. Wir freuen uns auf den Abflug nächsten Donnerstag, 09. Juli ab Frankfurt.

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Crowdfunding – Was ist das?

Gemeinsam etwas möglich machen: Das ist die Grundidee von Crowdfunding. Zusammengesetzt aus den englischen Begriffen „crowd“ (=Menschenmasse) und „funding“ (=Finanzierung) lebt Crowdfunding vom Mitmachen. So werden viele kleine Einzelbeträge gesammelt, um größere Finanzierungen für Projekte zu sichern.

Durch die BW-Bank haben wir für unser Crowdfunding-Projekt einen Partner gefunden, der als Vertrauensperson das Einsammeln der Spenden übernimmt. Als Bezahlmethode kann zwischen einer Kreditkarten-Abbuchung, einer Lastschrift vom Girokonto oder einer normalen Überweisung mittels Überweisungsbeleg, den Sie bei Ihrer Bank abgeben, gewählt werden.

Nur im Erfolgsfalle – und dabei spielen Sie eine entscheidende Rolle! – erhält das Landesblasorchester Ihre Spenden. Sollte das Crowdfunding-Projekt nicht erfolgreich abgeschlossen werden können, werden durch die BW-Bank alle Spenden rückabgewickelt.

Darum: lassen Sie uns geschlossen hinter dieser tollen Sache stehen und helfen Sie uns bei dem ambitionierten Ziel europäische und deutsche sinfonische Blasmusikliteratur der Weltöffentlichkeit in den USA zu präsentieren. Hier geht’s zu einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie sich beteiligen können: http://www.landesblasorchester.de/home/crowd-funding/wie-geht-das/.

Vielen Dank und bis bald an dieser Stelle!