2 Tage „Klangformung“

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Die erste Arbeitsphase von Fr. 18.09 bis So. 20.09.2016 ist schon wieder Geschichte. Nach dem ersten Treffen im Herbst weiß jetzt jeder LBO’ler wo es mit den Werken musikalisch hingeht und hat auch seine Arbeitspakete mitbekommen, die es bis zur nächsten Probe vom 09. – 11.10 zu Erarbeiten gibt.

Am Freitag wurden alle Konzertwerke durchgespielt und schon mal auf den Klang getestet. So wissen alle Instrumentengruppen am Samstag morgen, was es schwerpunktmäßig in den Satzproben zu üben gibt. Die erste Anspielprobe am Freitag Abend geht immer von 20.00 – 23.30 Uhr. Ein kleines Päuschen zum Aufatmen gibt es auch. Gut so. Denn viele Musiker sind von der (weiten) Anreise und der dahinter liegenden Arbeitswoche eigentlich schon recht platt. Doch meistens vergisst man diesen Aspekt nach den ersten paar Takten Musik, nachdem man mit dem gewohnten LBO-Klang verwöhnt wird. So sind die 3,5 Stunden Probe doch immer gut zu meistern. Auch die Hautnah-Gäste, die an diesem Wochenende mit im Orchester sind, geben Ihr Bestes und fallen nach der Probe oftmals recht zügig ins Bett.

Samstagmorgen steht dann ganz im Zeichen von Satzproben – feilen, ausprobieren, feintunen – jede Instrumentengruppe hat ihre Aufgaben, die es zur nächsten Probe an diesem Tag um 16.00 Uhr zu lösen gilt. Seien es vertrackte Rhythmen beim Pflichtstück „Cerebral Vortex“ des Europäischen Wettbewerbs für Sinfonische Blasorchester, der im Mai 2016 in Utrecht stattfindet, oder spezielle Klänge, die es für  bei „Pini di Roma“ auszuarbeiten gilt. Auch das Tempo kann seine Tücken haben: 160 für die Halben oder 80 pro Takt für die schmissige Overtüre „Ruslan and Lyudmila“ haben es in sich. Wer sich davon überzeugen möchte, sei eine Aufnahme des Orchesters des Mariinsky Theaters empfohlen (YouTube). Auch bei den Armenischen Tänzen hat Björn Bus seine Vorstellungen, was das Tempo betrifft. Aber nicht nur diesbezüglich ist dieses Standardwerk der sinfonischen Blasmusikliteratur ein wahrlicher Hörgenuss – mit dem LBO kann man einfach jede Nuance aus der Komposition rauskitzeln und so die Musik der verarbeiteten Melodien richtig genießen.

Die 2 Probetage sind immer ruck-zuck rum und jeder freut sich – trotz Anstregung – immer schon auf die nachfolgende 2. Arbeitsphase. Denn hier fomt sich die ganze Musik zu einem „einheitlichen Ganzen“ und hat seinen Abschluss mit dem Werkstattkonzert am Sonntag um 13.30 Uhr in der Musikakademie in Kürnbach. Hier gilt es dann schon, unter Konzertbedingungen einige der Werke zu präsentieren und gleich Revue passieren zu lassen, was bis zum ersten richtigen Konzert noch optimiert werden muss.

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