Endlich geschafft… oder?: Gute Organisation ist Alles!

Wahrscheinlich als eine der letzten (mal wieder), habe auch ich es geschafft, meine sprichwörtlichen „sieben Sachen“ beieinander zu haben. Große Ereignisse werfen Ihren Schatten weit voraus, so sagt man. Nun, ich neige da eher zur Progastination, will sagen, ich neige dazu, Dinge unangenehmer Art vor mir her zu schieben, bis es aber auch gar keinen Aufschub mehr duldet.

Wie gut, dass wir im LBO jemanden haben, der uns das Denken ein ganzes Stück abnimmt und zudem jeden notwendigen Schritt so aufbereitet, dass es auch für den Unorganisiertesten ein Leichtes ist, ihn ab zu haken. Das gesamte Orga-Team des LBO, für dessen Mitglieder die Organisation der Reise bereits seit Monaten zu einem heimlichen (oder eher unheimlichen) Vollzeitjob geworden ist, leistet im Hintergrund für uns unglaublich gute Arbeit. Dennoch, mein Retter in der Not, meistens und immer wieder ist und bleibt Erich Hermann, seit Menschengedenken Personalreferent des LBO. Er vereint in sich zwei Vorzüge, die mir komplett abgehen: er ist sensationell strukturiert und außerdem sehr USA erfahren. Und das Beste: Er teilt dies mit uns allen!

Die USA- Reise war für mich gedanklich noch Lichtjahre weit weg, da wurde ich bereits mit Aufträgen versorgt. Auf der Website des LBO im internen Bereich gab es nun Checklisten, was es zu erledigen gilt. Fabelhaft aufbereitet, ausführlich erklärt und meistens auch gleich mit den nötigen Adressen, oder Links ausgestattet: Reisepass checken, gegebenenfalls einen neuen beantragen, ca. 3 Monate vorher.

Noch ewig Zeit, denke ich mir, bin dann aber doch ein wenig stolz, dass ich Erichs Erinnerungsmail „Letzte-Möglichkeit-zur-Beantragung-eines-neuen-Reisepasses“um eine ganze Woche zuvor komme. Mein Ehrgeiz ist geweckt. Auch bei der ESTA-Anmeldung will ich das nun schaffen. Dieses elektronische Verfahren ermöglicht es Bürgern aus den USA nahe stehenden Nationen, den Einreiseantrag auf elektronischem Wege und vergleichsweise unbürokratisch zu erledigen, anstatt formal ein Visum zu beantragen. Dies kann eigentlich bis 72 Stunden vor der Einreise erfolgen, allerdings hat man dann auch im Falle einer Ablehnung des Antrages keine Möglichkeit mehr, die Einreise auf anderem Wege zu regeln.

Nun auch hier schaffte ich es, Erichs letzten Aufruf um wenige Tage zu unterbieten, aber nur fast. Denn leider scheiterte ich bei näherer Betrachtung des Antrages dann doch daran, dass man die fällige Gebühr von 14 $ nur per Kreditkarte entrichten kann und ich hatte noch gar keine Kreditkarte. Ohne Kreditkarte keine Einreise in die USA.

Also zunächst eine Kreditkarte beantragen. Nach gründlichen Recherchen und Analysen der vielfältigen Angebote beantragten wir die erste Kreditkarte unseres Lebens. Deren Auslieferung wurde durch den Poststreik leider etwas verzögert. Erichs letzter Aufruf für die Anmeldung kam, verstrich und wir waren nach wie vor ohne ESTA. Endlich kam die Kreditkarte und offensichtlich konnten wir die obligatorischen Fragen nach ansteckenden Krankheiten und eventuellen terroristischen Vorhaben zufriedenstellend beantworten, den 72 Stunden später hatten auch wir sie: Die Genehmigung zur Einreise in die USA.

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Über alexazinsser

Ich spiele mit kinderbedingten Unterbrechungen seit 2001 als Klarinettistin im LBO mit. Mit der Musik habe ich bereits vor 20 Jahren mein Hobby zum Beruf gemacht. Beim LBO spiele ich, weil ich hier ein hohes Niveau und eine freundschaftliches Miteinander der Musiker erlebe. Das LBO ist wie eine "Musikfamilie" für mich.

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