“Einfach Hammer“

“Ihr habt super gespielt. Klasse. Sehr musikalisch. Bis jetzt für mich der beste Beitrag.“

“Exzellente Performance! Glückwunsch zu dieser Leistung!“

“Thank you for a very enjoyable concert.“

“Glückwunsch zum fantastischen Wettbewerbsbeitrag! Gänsehaut!👍“
(Kommentare auf Facebook über unseren musikalischen Beitrag)

Im Livechat auf YouTube überschlugen sich ebenfalls die Kommentare (etwa von Johan de Meij), die mit Lob nicht geizten!

Es ist selbstverständlich, dass man zu einem Wettbewerb nicht geht, um nicht den ersten Platz zu belegen – das war ja bereits auch die Ansage. Mit einem vierten Platz nach Hause zu fahren ist dann auch etwas enttäuschend. Allerdings gibt es ausgenommen von der Platzierung wirklich nur sehr positive Momente, die wir gemeinsam erleben durften. Dabei soll definitiv auch unbewertet bleiben, wie nachvollziehbar für uns die Wertung ist – etwa bei einem Abstand von nur 0,15 Punkten zum drittplatzierten Norwegen, denen auch zu ihrem dritten Platz gratuliert sei (93,15 zu 93,3 Pkt., hier die Ergebnisse)!
Denn zum einen ist das Orchester in diesen Tagen wieder ein ganzes Stück weiter zusammengewachsen.

image

image

Die Art des Musizierens miteinander, das Miteinander während der Pausen, das miteinander Fiebern beim und nach dem Konzert und die Verbundenheit, die sich zeigte, als ein grandioses Laolawellenkonzert vor dem Galakonzert von unserem Orchester initiiert wurde.  Daraufhin stieg der Konzertsaal ein und einige Male lief die Welle im Kreis herum. Imposant und unvergesslich!

image

Auf unser Konzert können wir stolz sein! Mit viel Feingefühl und Herz präsentieren wir unser Programm und musizierten zusammen mit Björn ein fabelhaftes Konzert, wie sich zusätzlich in den Kommentaren in den sozialen Medien zeigt. An dieser Stelle sei zudem ein ganz großes Dankeschön an unsere Fangemeinde gesagt, die sicherlich wohlwollend, aber auch kritisch ist, vor allem aber auch treu zu uns steht.

image

image

Ein schönes Konzert

image

Ich hoffe, alle Leser haben fleißig unseren Auftritt mitverfolgt und Daumen gedrückt! Wir haben jedenfalls mit Freude musiziert und scheinen zumindest einmal das Publikum und die Kommentatoren in unseren Bann gezogen zu haben. Wenn auch zuvor deutlich Aufregung und Spannung zu spüren gewesen war, ist diese mit den ersten Tönen von uns abgefallen und nur noch unsere Musik war wichtig.
image

Gerade spielte Civica Filarmonica di Lugano unter der Leitung von Franco Cesarini, jetzt musiziert nur noch die Concertband Maasmechelen aus Belgien und dann gilt es, die Ergebnisse der Jury abzuwarten. In deren Schuhen möchte man nicht stecken, die Entscheidung dürfte nicht einfach sein!

Nächster Halt: ECWO!

image

Der deutsche Bus ist gerade abgefahren. Nächster Halt: Europäische Meisterschaft in Utrecht!
Im Moment müsste das erste Orchester (Christiania Blåseensemble Oslo) seinen Wettbewerbsauftritt haben, wir sind dann um 16:30 Uhr als sechstes Orchester an der Reihe.
Da gilt es, einer Jury, die schon den ganzen Tag Musik gehört hat, etwas Besonderes zu präsentieren. Also drückt uns die Daumen, dass wir trotz Aufregung unseren besonderen LBO-Klang sowohl im feinsten Pianissimo als auch im fulminanten Forte finden werden!

Nochmal zur Erinnerung: Man kann uns live mitverfolgen, im Radio und im Fernsehen!

Teamplay

Man könnte meinen, dass es am zweiten Probentag, der planmäßig genauso aufgebaut war, wie der erste, nicht mehr allzu viel zu erwähnen gibt.
Nun gut – aufstehen, das leckere Frühstück genießen, ab zur Probe und den Tag über das Instrument “warmhalten“ ist ebenso geschehen, wie gestern auch schon. Das wäre aber nur die halbe Wahrheit.
Denn im Verlauf der Probe besuchte uns das limburgsche Fernsehen. Wer an Björns Probenmethodik interessiert ist, sollte sich dafür folgendes Video ansehen:
http://l1.bbvms.com/view/standaard/2637283.html

Ob es ihm während der Proben mit uns wohl auch manchmal folgendermaßen erging?
image

Das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit kann sich allerdings sehen lassen!
Bei der abends gehaltenen Generalprobe waren alle zwar müde, was man an Konzentration und Ansatz gemerkt hat, aber wenn wir morgen in Konzertstimmung unsere “Peak  Performance“ auffahren können, dann wird uns nicht viel im Weg stehen, den EM-Titel ins Land zu holen😉.
image

Am Ende der Probe angelangt packen wieder alle mit an, dieses Mal beim Abbau! Die Schlagzeuger können es kaum fassen.
image

image

Das wohlverdiente Abendessen ließen sich alle anschließend schmecken – ob beim Italiener, Griechen oder anderswo, jeder hatte auch im Hinblick auf morgen sicherlich seinen Spaß. Auch der Kellner ließ es sich in der meinigen Gruppe nicht nehmen, mit einem Verdauungs-Ouzo auf unseren Erfolg anzustoßen.
image

Perfektionieren

Wenn man das Wetter von heute und unseren LBO-Klang vergleicht, kann man sicherlich einige Parallelen entdecken. Denn so motiviert und freudig, wie alle ans Werk gegangen sind und die Konzentration bis zum Schluss hielt, so fröhlich schien auch die Sonne und sorgte für vollen Genuss während der Pausen.
Mit dem Genuss der Sonne ist aber nicht das Bier gemeint, das gestern zwischenzeitlich auch selbst gezapft werden durfte.
image

Ganz im Gegenteil: Zum Ausstimmen ließ sich auch die Ruhe draußen nutzen. Die Melodien der probenden Flöten flossen bei Bachseits nur so dahin.
image

Nach so viel Konzentration muss man ab und zu abschalten? Puh! Zum Glück gibt’s WLAN zum einschalten!
image

Und wie hat es sich entwickelt?
Das Proben an der Balance hat unseren Klang spürbar ausgewogener und feiner gemacht und auch das Zusammenspiel zwischen den Gruppen nimmt noch immer zu.
Nach viel detailliertem, intensivem Proben haben sich zumindest alle einen entspannten Abend verdient!
Björn wirkte bereits sichtlich zufrieden. Aber nach einem anstrengenden Tag sollte man auch – na?! Genau! – Abschalten!
image

image

Ankunft und erster Probentag

Nach einer langen, aber fröhlichen Busfahrt ist gestern das LBO im Kloster Rolduc in Kerkrade angekommen. Statt sich gleich auf die faule Haut zu legen, packte das komplette Orchester trotz Müdigkeit kräftig mit an, um das Schlagzeug in unserem Proberaum für die nächsten zwei Tage aufzubauen. So hatte man sich dann ein anschließendes gemütliches Beisammensein zum Ausklingen des Abends im Gewölbekeller des Klosters verdient!

image

image

Heute morgen wurde nun schon fleißig Bachseits geprobt, jetzt noch durch die zwei Cellistinnen Franziska und Sarah verstärkt!
Alle sind mit höchster Konzentration und Freude am Musizieren dabei und unser Dirigent Björn Bus feilt an allen Ecken und Enden mit gewohntem Perfektionismus und lockt alles aus uns Musikern heraus!

image

Jetzt genießen gerade alle die Pause in der Sonne vor dem Kloster.

image

image