Satzproben im Schloss

Heute morgen hat sich das Holzregister ganz dem Hauptwerk “El jardín de las Hespérides“ gewidmet. Dieses Werk werden wir nächstes Halbjahr auch mit nach Kerkrade nehmen und tasten uns gerade vor allem an die kniffligen polyrhythmischen Stellen heran.

Das Holz durfte heute morgen im Schloss Weikersheim proben und konnte die kurze Pause im wunderschönen Schlossgarten verbringen!

Gestärkt von der angenehm frischen Luft ging es um elf mit Satzproben weiter. Die Klarinettensatzprobe wurde übrigens von unserem Konzertmeister für dieses Halbjahr geleitet, Huub Hellenbrand. Bedauerlicherweise müssen wir nämlich dieses Halbjahr auf unseren sonstigen Konzertmeister Andi Kerner verzichten und freuen uns, dass wir mit dem niederländischen Klarinettisten einen würdigen Vertreter in unseren Reihen begrüßen dürfen, der sich sowohl menschlich als auch musikalisch gut in das LBO einfügt. Er kam über unseren Dirigenten Björn zu uns, der seit 2006 mit Huub befreundet ist. Da begann auch die gemeinsame musikalische Zusammenarbeit im Maastrichter Kammermusikensemble Helicon. Außerdem spielt er auch in der Harmonie St. Jozef Kaalheide in Kerkrade mit, welche seit fünf Jahren ebenfalls unter der musikalischen Leitung von Björn steht. 

Erste Probe am neuen Ort

Nach einer langen Sommerpause von Mai bis jetzt, war es heute Abend ein freudiges Wiedersehen – erwartungsvoll hatten wir alle auf das neue Halbjahr mit dem LBO gewartet!

Trotz diverser Freitagnachmittagstaus kamen alle heil an und wir konnten nach kurzer Ansprache von Erich und Björn mit der Probe beginnen. Heute Abend war es die erste Probe in der Stadthalle von Weikersheim – unserem Probenort für die nächsten Arbeitsphasen. 

Auf dem Programm steht unter anderem ein Arrangement der Puccini-Oper Turandot, sowie „El jardín de las Hespérides“, ein rhythmisch raffiniertes und streckenweise fast schon an Filmmusik anmutendes Werk des Spaniers José Suñer-Oriola. 

Wir sind gespannt auf die weiteren Proben dieses Wochenende und fallen nach einer langen Freitagabendprobe erst mal müde und glücklich in unsere Bettchen.

“Einfach Hammer“

“Ihr habt super gespielt. Klasse. Sehr musikalisch. Bis jetzt für mich der beste Beitrag.“

“Exzellente Performance! Glückwunsch zu dieser Leistung!“

“Thank you for a very enjoyable concert.“

“Glückwunsch zum fantastischen Wettbewerbsbeitrag! Gänsehaut!👍“
(Kommentare auf Facebook über unseren musikalischen Beitrag)

Im Livechat auf YouTube überschlugen sich ebenfalls die Kommentare (etwa von Johan de Meij), die mit Lob nicht geizten!

Es ist selbstverständlich, dass man zu einem Wettbewerb nicht geht, um nicht den ersten Platz zu belegen – das war ja bereits auch die Ansage. Mit einem vierten Platz nach Hause zu fahren ist dann auch etwas enttäuschend. Allerdings gibt es ausgenommen von der Platzierung wirklich nur sehr positive Momente, die wir gemeinsam erleben durften. Dabei soll definitiv auch unbewertet bleiben, wie nachvollziehbar für uns die Wertung ist – etwa bei einem Abstand von nur 0,15 Punkten zum drittplatzierten Norwegen, denen auch zu ihrem dritten Platz gratuliert sei (93,15 zu 93,3 Pkt., hier die Ergebnisse)!
Denn zum einen ist das Orchester in diesen Tagen wieder ein ganzes Stück weiter zusammengewachsen.

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Die Art des Musizierens miteinander, das Miteinander während der Pausen, das miteinander Fiebern beim und nach dem Konzert und die Verbundenheit, die sich zeigte, als ein grandioses Laolawellenkonzert vor dem Galakonzert von unserem Orchester initiiert wurde.  Daraufhin stieg der Konzertsaal ein und einige Male lief die Welle im Kreis herum. Imposant und unvergesslich!

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Auf unser Konzert können wir stolz sein! Mit viel Feingefühl und Herz präsentieren wir unser Programm und musizierten zusammen mit Björn ein fabelhaftes Konzert, wie sich zusätzlich in den Kommentaren in den sozialen Medien zeigt. An dieser Stelle sei zudem ein ganz großes Dankeschön an unsere Fangemeinde gesagt, die sicherlich wohlwollend, aber auch kritisch ist, vor allem aber auch treu zu uns steht.

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Ein schönes Konzert

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Ich hoffe, alle Leser haben fleißig unseren Auftritt mitverfolgt und Daumen gedrückt! Wir haben jedenfalls mit Freude musiziert und scheinen zumindest einmal das Publikum und die Kommentatoren in unseren Bann gezogen zu haben. Wenn auch zuvor deutlich Aufregung und Spannung zu spüren gewesen war, ist diese mit den ersten Tönen von uns abgefallen und nur noch unsere Musik war wichtig.
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Gerade spielte Civica Filarmonica di Lugano unter der Leitung von Franco Cesarini, jetzt musiziert nur noch die Concertband Maasmechelen aus Belgien und dann gilt es, die Ergebnisse der Jury abzuwarten. In deren Schuhen möchte man nicht stecken, die Entscheidung dürfte nicht einfach sein!

Nächster Halt: ECWO!

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Der deutsche Bus ist gerade abgefahren. Nächster Halt: Europäische Meisterschaft in Utrecht!
Im Moment müsste das erste Orchester (Christiania Blåseensemble Oslo) seinen Wettbewerbsauftritt haben, wir sind dann um 16:30 Uhr als sechstes Orchester an der Reihe.
Da gilt es, einer Jury, die schon den ganzen Tag Musik gehört hat, etwas Besonderes zu präsentieren. Also drückt uns die Daumen, dass wir trotz Aufregung unseren besonderen LBO-Klang sowohl im feinsten Pianissimo als auch im fulminanten Forte finden werden!

Nochmal zur Erinnerung: Man kann uns live mitverfolgen, im Radio und im Fernsehen!

Teamplay

Man könnte meinen, dass es am zweiten Probentag, der planmäßig genauso aufgebaut war, wie der erste, nicht mehr allzu viel zu erwähnen gibt.
Nun gut – aufstehen, das leckere Frühstück genießen, ab zur Probe und den Tag über das Instrument “warmhalten“ ist ebenso geschehen, wie gestern auch schon. Das wäre aber nur die halbe Wahrheit.
Denn im Verlauf der Probe besuchte uns das limburgsche Fernsehen. Wer an Björns Probenmethodik interessiert ist, sollte sich dafür folgendes Video ansehen:
http://l1.bbvms.com/view/standaard/2637283.html

Ob es ihm während der Proben mit uns wohl auch manchmal folgendermaßen erging?
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Das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit kann sich allerdings sehen lassen!
Bei der abends gehaltenen Generalprobe waren alle zwar müde, was man an Konzentration und Ansatz gemerkt hat, aber wenn wir morgen in Konzertstimmung unsere “Peak  Performance“ auffahren können, dann wird uns nicht viel im Weg stehen, den EM-Titel ins Land zu holen😉.
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Am Ende der Probe angelangt packen wieder alle mit an, dieses Mal beim Abbau! Die Schlagzeuger können es kaum fassen.
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Das wohlverdiente Abendessen ließen sich alle anschließend schmecken – ob beim Italiener, Griechen oder anderswo, jeder hatte auch im Hinblick auf morgen sicherlich seinen Spaß. Auch der Kellner ließ es sich in der meinigen Gruppe nicht nehmen, mit einem Verdauungs-Ouzo auf unseren Erfolg anzustoßen.
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