Rotary Benefizkonzert Heidenheim 12.05.19

Die schönsten Kooperation sind diejenigen, bei denen man sich gegenseitig begeistert. Heute sollte das vor ausverkauftem Saal mit 1300 Gästen ganz deutlich werden.

Während gestern noch der Chor uns in der 1. Hälfte zuhörte, drehte sich die Situation heute um, und wir waren die Zuhörer. “Wahnsinn! Das ist unglaublich!“ war anschließend etwa ein Kommentar aus dem Orchester. Eine gute Grundlage, um anschließend die zweite Konzerthälfte gemeinsam zu bestreiten.

Es sollte auch genau so kommen. Hochkonzentriert und mit vollem Einsatz bestritten wir gemeinsam das Konzert. Dass wir dabei sehr gut harmonierten, wurde nicht etwa nur durch unser Gefühl bestätigt, sondern auch durch die Reaktionen des Publikums während und am Ende der Aufführung. Heftiges Zucken aufgrund einer unerwarteten Wendung in der Musik, oder aber auch die Entspannung der Körper unserer Zuhörer übertrugen sich auf uns Musiker und ließen den Abend zu einem ganz besonderen werden.

Als ich nach dem Konzert mit zwei der jungen Musiker aus dem Chor ins Gespräch kam, zeigte sich neben der Begeisterung für das Orchester auch die Begeisterung für unseren Dirigenten Björn Bus. Andere Orchesterdirigenten schafften es nicht, sich so gut auf einen Chor einzulassen, auf sie einzugehen, ihnen Einsätze zu zeigen oder gar den Text mitzusprechen, erzählten sie mir sichtlich erfreut. “Dort ist der Einsatz und dann macht was in den Noten steht“ bekäme man dann etwa zu hören.

Schwierig, aber auch spannend sei dieses Werk, weil es etwas ganz anderes als das sei, was man sonst singe. So mussten Frauen und Männer auch mal getrennt proben, um ein Gefühl für die sich reibenden Klänge zu bekommen. Es sei dann zusammen mit dem Orchester zunächst erst etwas schwieriger gewesen mit dem gemeinsamen Musizieren. Glücklicherweise habe sich das schnell wieder gelegt, da dieses ein gutes Fundament bilde und sich alles musikalisch gefügt habe.

Das Ergebnis der Arbeit wurde mit Standing Ovations belohnt und lässt voller Vorfreude auf das Musikfest in Osnabrück blicken.

Dt. Uraufführung Johan de Meij 11./12.05.19

Tuttlingen ist der Ort des Geschehens, an dem es um die deutsche Uraufführung der 5. Sinfonie von Johan de Meij ging. Rückkehr nach Mittelerde lautet der Titel, der im Vergleich zu seiner ersten Sinfonie (Lord of the Rings) mit einem völlig anderen Charakter, neuen Klangfarben und neuen Elementen überrascht. Neben dem Orchester stehen dabei auch die Sopranistin Katarzyna Jagiello und der Neue Kammerchor Heidenheim im Fokus, die die Klangfarben ergänzen und bereichern.So standen gestern und stehen heute knapp 200 Musiker auf der Bühne und füllen die Konzerthallen, neben den Besuchern, die angezogen werden, mit facettenreicher Musik – von flüsternden bis hin zu gar ohrenbetäubenden Stellen. Kein Wunder, wenn man alleine an die vier “Ork-Drums“ denkt, die das Marschieren und Kriegsgebrüll darstellen.Gestern führten wir zunächst ohne Chor die erste Sinfonie auf, heute dagegen eröffnet der Chor den Abend mit einem vielfältigen Programm. Anschließend wird erneut gemeinsam die 5. Sinfonie aufgeführt. Nach einem sehr gelungenen Auftakt gestern ist es heute sehr vielversprechend vor 1300 Zuhörern, einem ausverkauften Saal, spielen zu dürfen!

Kartenvorverkauf für das Jubiläumskonzert

Zum 40-jährigen Jubiläum des LBO findet am 10. November 2018 um 19.30 Uhr das Jubiläumskonzert im Kronenzentrum in Bietigheim-Bissingen statt. Unter der bewährten Leitung des Niederländers Björn Bus warten einige Highlights auf die Konzertbesucher: Die neue Jubiläums-CD wird vorgestellt, das neue Logo wird präsentiert und die Gewinnerkomposition des Kompositionswettbewerbes, die das neue Logo in Musik verwandelt, wird zu hören sein. Weiterhin wird die Sandmalerin Colette Dedyn Johan de Meijs “Der Herr der Ringe (Sinfonie Nr. 1)” kunstvoll in Sandbilder umsetzen.

Merken Sie sich die Termine vor, um das Herbstprogramm zu hören.

Informationen zum Kartenvorverkauf für das Jubiläumskonzert finden Sie hier.
Alle Orchester im Land erhalten besondere Vergünstigungen.

Weiterhin freut sich das LBO, wenn sich per Mail unter Kartenvorverkauf für das Jubiläumskonzert weiterlesen

Lahr – Innsbruck

Bei einem Konzert ist für das Orchester nicht nur spannend, wie das Konzert verläuft, sondern auch die Organisation vor Ort. In unserem Fall in Lahr ist ein großes Dankeschön an die Zuständigen für die Organisation auszusprechen! Sogar ein paar schöne, professionell gemachte Bilder des Konzerts können auf unserer Facebookseite angeschaut werden.

Anschließend ging’s auch direkt los nach Innsbruck. Eindeutig machte sich bemerkbar, dass Musiker im Bus saßen, da die Fahrt über – den Blutmond begleitend – jegliche bekannte Lieder per Gitarre begleitet gesungen wurden.

Am darauffolgenden Samstag verbrachte jeder den Tag nach seinem eigenen Geschmack – wandernd, am Pool, in der Stadt oder abends dann auch im Konzert in der Hofburg.

Am goldenen Dacherl werden heute Abend dann vor dem Konzert drei Ensembles spielen.

Blick auf Innsbruck von der Hafelekarspitze:

Es wurde heute bereits auch wieder fleißig geprobt.

Schau der Landesgärten

Mit wunderbarem Wetter werden wir heute Mittag mit unserem ersten Konzert unsere Reise nach Innsbruck starten. Nachdem wir bereits im Juni auf der Landesgartenschau Würzburg aufgetreten sind und dort ebenfalls mit viel Freude ein Konzert vor viel Publikum gespielt haben, sind wir heute zu Gast auf der Landesgartenschau in Lahr.

Hier noch ein paar Eindrücke aus Würzburg: